Nov 17

wo ist Scootern erlaubt?

Die Scooter-Gewässerliste

Scooter

Scooter fahren ist ist leider nicht in allen Gewässern erlaubt. Gleichzeitig wird das Tauchen mit Scooter immer beliebter. Wir haben daher die Frage gestellt, in welchen Gewässern scootern erlaubt ist.
Die nachfolgende Liste gibt die Antworten von Tauchkollegen aus dem Internet wieder, eine Gewährleistung für die Richtigkeit bzw. die Gültigkeit können wir leider nicht übernehmen. Bitte schreibt Änderungen, Ergänzungen und weitere Gewässer einfach in den Kommentar, wir werden die Liste regelmäßig aktualisieren.

 

 

 

Deutschland und Nachbarländer

Gewässer (alphabetisch) Scootern erlaubt Datum des Eintrags
Adolfosee ja 11/2016
Ammelshainer See Ja 11/2016
Bergwerk Nuttlar nein 11/2016
Blausteinsee ja 11/2016
Bosmolenplaas, Panheel (NL) ja 11/2016
Brechtsee nein 11/2016
Deutsche Nordsee ja 11/2016
Deutsche Ostsee ja 11/2016
Elbsee nein 11/2016
Eyller See in Kerken ja 11/2016
Felsendome Rabenstein (Helm) ja 11/2016
Großer Bösinghovener See ja 11/2016
Heidesee Holdorf ja 11/2016
Hemmoor ja 11/2016
Hitdorfer See nein 11/2016
Horka nein 11/2016
Kalkbergwerk Miltitz nein 11/2016
Kulkwitzer See nein 11/2016
Möhnesee nein 11/2016
Nordhausen ja 11/2016
Polnische Binnenseen (PL) ja 11/2016
Polnische Ostsee (PL) ja 11/2016
See im Berg, Messinghausen ja 11/2016
Sorpesee nein 11/2016
Sparmann ja 11/2016
Starnberger See nein 11/2016
Steinbruch Miltitz ja 11/2016
Tauchbasis Geiseltalsee ja 11/2016
Tenderingsee ja 11/2016
Walchensee nein 11/2016
Wildschütz Ja 11/2016

Nov 13

Kurztest Divertug Scooter Mariner 528

DiverTug ScooterNachdem meine Grund-Taucherausrüstung langsam  meinen Vorstellungen entspricht, denke ich zunehmend über einen Scooter nach. Die Einkaufsliste sollte ja nicht leer werden 🙂

Vor ein paar Tagen las ich im Internet, daß Clemens Venmanns von den Niederrheintauchern  einen neuen Divertug Scooter hat. Ich habe Clemens daher gefragt ob er für unsere Seite einen Testbericht schreiben möchte. Clemens hat mich daraufhin spontan eingeladen den Scooter einfach mal selber zu tauchen…

Da ich bisher noch nie selber gescootert bin, fehlt mir bisher jeder echte Vergleich. Ich gebe daher lediglich meine Eindrücke wieder.

An einem trockenen, kalten Novembertag haben wir uns in Panheel zum Test getroffen. Clemens hatte für mich einen neuen DiverTug Scooter dabei. Nach kurzer Einweisung (Gasgeben, 1. Gang, 2. Gang, Verriegelung, Stop ) und dem korrekten Einstellen des Tampens gingen wir auch schon ins Wasser. Zu viert machten wir ein große Runde in Panheel die uns an vielen der dort versenkten Sehenswürdigkeiten vorbeiführte. Da ich nur hinterher fahren musste, konnte ich mich ganz auf das Scootern konzentrieren. Das Lenken ging nach wenigen Minuten fast von alleine, so daß ich den Tauchgang geniessen konnte. Gespannt beobachtete ich die Batterieanzeige, doch auch nach 70 Minuten in 7°C war der Status immer noch “grün”. Voraussetzung für das Vergnügen ist es jedoch, daß die Grundfähigkeiten des Tauchens (wie z.B. Tarieren) automatisch funktionieren.

Der Verkaufspreis liegt derzeit knapp unter 2000,- Euro.
Bezug über Clemens Venmanns oder den Fachhandel.

 

 

 

Nov 01

Erfahrungsbericht KWARK Unterzieher “Navy”

Seit geraumer Zeit hört man viel Gutes vom Unterzieher des polnischen Herstellers “KWARK“. Einige Taucher berichten von “sensationeller Isolierung” andere Taucher frieren auch in diesem Anzug. Grund genug, einen Selbstversuch mit dem KWARK Unterzieher zu wagen.

Ausgangslage


Ich tauche einen Seaskin Trilaminat Trocki  mit einer Konfiguration im DIR-Style. Bisher hatte ich einen zweiteiligen DUI Unterzieher der mich für mich von der Isolierung ok war, der meine Beweglichkeit z.B. beim valvedrill aber schon deutlich eingeschränkt hat. In jedem Jahr beim Wechsel von Sommer- auf Winter-Unterzieher wurde mir dies deutlich bewusst.

KWARK UnterzieherAls sich in diesem Jahr der Sommer zu Ende neigte, habe ich erfahren dass man bei Frank von underwatertools.de KWARK Unterzieher jederzeit testen kann. Nach kurzem Email-Kontakt hielt ich nach wenigen Tagen einen KWARK “Navy” in der Hand. Am darauf folgenden Wochenende fuhren wir nach Panheel um den Anzug unter echten Einsatzbedingungen zu testen.

Bei ersten Anziehen wird deutlich, dass die KWARK Anzüge sehr figurbetont geschnitten sind. Die Herstellerwebseite verrät dass dies zum einen die Isolierung verbessert und gleichzeitig den Mehrauftrieb (der ja mit Blei ausgeglichen werden muss) optimiert. So viel zur Theorie.

 

 

 

 

der erste Test

In Panheel steuerten Martin und ich zielsicher einen tieferen Bereich an um möglichst kaltes Wasser zu haben. Der Test ging bis 8°c, tiefer war die Wassertemperatur Ende Oktober dort nicht. Während des ca. 80 minütigen Tauchgangs achtete ich auf Kälteempfinden und Beweglichkeit, indem ich etliche Valve-Drills absolvierte.

kwark2Meine Kleidung bestand während des Tauchgangs aus dem Trocki, dem KWARK Unterzieher und Skiunterwäsche aus atmungsaktiver Multifunktionsfaser.

Testergebnis

Das wichtigste zuerst: ich habe die Isolierung als gut empfunden und zu keiner Zeit gefrohren. Mein Wärmeempfinden war ähnlich wie bei meinem bisher getauchten zweiteiligen DUI Unterzieher. Die Beweglichkeit ist für mich deutlich besser da der KWARK gefühlt dünner und elastischer ist.

Am Ende des Testtages stand für mich fest: ich kaufe mir einen Kwark!

 

gekauft!

Nach einigen Tagen hielt ich dann meinen eigenen KWARK Unterzieher in der Hand. Mein erster Tauchgang führte uns nach Messinghausen. Auch hier betrug die Wassertemperatur noch 8°C. Einige Tests mit dem Blei ergaben nur einen Mehrauftrieb von ca. 1,5 kg Blei (im Sommer tauche ich eine D12 ohne Blei). Auch hier war mein Wärmeempfinden und die Beweglichkeit wieder gut. Am Ende des Winters werde ich hier berichten wie sich der KWARK bei noch kühleren Temperaturen anfühlt.

 

Details zum Kwark Navy

  • einteiliger Unterzieher aus einem Fleece-ähnlichen Stoff
  • Kunststoffreissverschluss (von oben und unten zu öffnen)
  • drei Taschen (obere Tasche liegt direkt unter meinem quer-verlaufenden Trocki-Reissverschluss – optimal für Autoschlüssel)
  • sehr sauber verarbeitete Nähte
  • Auftrieb ca. 1-1,5 kg

 

Kwark Navy

sauber verarbeitete Nähte

Unterzieher Navy

drei Taschen und der Reissverschluss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachtrag 12.11.2016
ich habe den Unterzieher inzwischen bei 7°C Wassertemperatur in Panheel beim Scootern (mit wenig Bewegung)  getestet. Auch nach 70 min war mir im KWARK mit Skiunterwäsche noch angenehm warm.

 

Oct 19

Erfahrungsbericht Yellow Diving Akku-Tanklampe LED 20 / 40Watt

Erfahrungsbericht Tanklampe Yellow Diving LED20 / 40Watt

Taucher die nach dem DIR-Standard tauchen, verwenden meist eine Tanklampe. Auch in Zeiten steigender Akkukapazitäten bringen Tanklampen einige Vorteile mit sich. Zum einen ermöglicht eine Tanklampe das Verstauen des langen Schlauchs (210 cm – longhose) hinter der Tanklampe, zum anderen ermöglicht eine große Akkukapazität längere Tauchgänge mit Licht oder auch den Betrieb weiterer Komponenten wie z.B. von Heizwesten.

Der Markt bietet etliche Hersteller mit einer großen Preisspanne. Mir ging es darum, eine Tauchlampe mit

  • einer mehrstündigen Brenndauer
  • einem auch in Trocki-Handschuhen gut fühlbaren Ein/Aus-Schalter
  • einer wählbaren Länge des Lampenkabels
  • einem unterwasser bedienbaren E/O Cord und einem
  • gut fokussierten Lampenkopf zu
  • einem guten Preis

zu bekommen. Die Preisspannen der Hersteller weichen im Bereich 500-2500 Euro erheblich voneinander ab.

yello1Beim Lampenkopf war es für mich entscheidend, eine gute fokussierte Lampe zu bekommen die eine Lampenkommunikation ermöglicht (mit hellem Spot), gleichzeitig aber auch soviel von der Umgebung beleuchtet (Flood) das man sieht wohin man taucht und Wetnotes oder Instrument gut ablesen kann.

Nach zahlreichen Recherchen und Befragung von etlichen Tauchkollegen, habe ich mich für den polnischen Hersteller Yellow Diving entschieden. Die angebotene Lampe deckte laut Beschreibung alle o.g. Anforderungen ab und hat mit 812,- Euro einen für mich akzeptablen Preis. Bei der Bestellung habe ich die Länge des E/O Cords mit angegeben.yello2

Im Lieferumfang war der Akkutank, der Lampenkopf mit dem E/O Kabel, ein Goodman Handle, ein Ladegerät und eine Bedienungsanleitung sowie eine Wollmütze mit Yellow Diving Logo.

Eine Tasche oder ein Koffer war nicht dabei.  Da ich einen Tauchkoffer einsetze, war das für mich nicht entscheidend.

Beim Tauchen in deutschen Gewässern schlägt sich die Lampe gut. Das Licht ist hell (nicht dimmbar) und hat einen klaren Fokus, der eine gute Lampenkommunikation ermöglicht.

yello5Für meine Anwendung ist die Helligkeit, der Fokus und die Licht-Korona bei der Lampe absolut alltagstauglich.

Nach dem Tauchen muss die Lampe über einen Schnapp-Mechanismus geöffnet und geladen werden. Der Ladezustand des Akkus wird am Lampenkopf seitlich über eine LED farbig angezeigt. Die Lampe hat an Bedienungselementen lediglich einen Schalter (an/aus) den es in einer Piezo und einer Kipphebel-Variante gibt.Ich habe mich für die Kipphebel-Variante entschieden, weil ich den Schalter auch in dicken Handschuhen gut ertasten kann.

Ich habe bis heute über 30 Tauchgänge ohne jegliche Beanstandung mit der Lampe gemacht.

Der Unterschied zu den wesentlich teureren Lampenköpfen liegt in der Fokussierung des Lampenkopfes und dem Stromverbrauch. Bei einigen Lampen ist auch die Fokussierung einstellbar (z.B. Halcyon) oder die Lichtstärke.  Ob man diese Dinge braucht, hängt stark vom Einsatzgebiet ab.

yello_ladenDas Laden des Akkus geschieht mit dem mitgelieferten Netzteil. Hierzu wird der Kopf der Akku-Einheit entfernt und die zwei farblich gekennzeichneten Stecker mit den ebenso farblich markierten Anschlüssen verbunden.

Die Ladezeit beträgt nach einen
90min Tauchgang gut zwei Stunden.

 

 

 

 

 

Sep 11

Tauchflaschen für DIR Taucher

Doppel-Tauchflaschen für DIR-Taucher

Taucher die nach dem DIR (doing it right Prinzip) tauchen, verwenden typischerweise Doppel-Tauchflaschen. Am Markt sind Doppelpakete in verschiedenen Größen und Arbeitsdrücken erhältlich. Der Einsteiger steht oft vor der Qual der Wahl, welche Tauchflasche nun die Richtige ist. Herstellerseitig bekommt man D7, D8,5, D10, D12, D15 und D18. Alle Tauchflaschen erhält man dazu mit einem Arbeitsdruck von 230 bar, teilweise auch mit 300 bar. Dazu gibt es inzwischen oft noch die Variante mit rundem Boden und konkavem Boden.

Bei soviel Auswahl gibt es leider auch eine Menge Möglichkeiten falsch einzukaufen. 

Was ist nun die richtige Flasche?


Ich bin selber bereits die Größen D7, D8,5, D10 und D12 getaucht und gebe hier meine eigenen Erfahrungen wieder. Das grundsätzliche Problem ist bei einigen Flaschengrößen der Trimm. Ich hatte z.B. bei der D7 und der D10 große Mühe mit dem Trimm da ich im Wasser extrem kopflastig war. Der Grund dafür ist, dass diese Flaschen relativ kurz sind und somit das Gewicht auf die obere Hälfte des Tauchers drückt, was zu Kopflastigkeit führt. Abhilfe schafft hier nur die Verlagerung des Bleis ans untere Ende der Flasche, was bei mir aber nicht zu vollends guten Ergebnissen führte. Entscheidend ist hierbei natürlich auch die eigene Körpergröße.
Eine perfekte Balance für mich (Körpergröße 1,84m) ermöglichen die Größen D8,5 und D12 (siehe Foto). Beide Pakete sind lang und verteilen somit das Gewicht auf eine große Fläche. Sie sind daher auch die DIR-Standardgrößen.

Der Flaschenboden – rund oder konkav?

Tauchflaschen für DIR TaucherDie D8,5 (links im Bild) tauche ich mit rundem Boden, die D12 mit konkavem Boden. Grundsätzlich gilt hier folgendes: runde Flaschen stehen nicht von alleine und sollten daher möglichst liegen. Konkave Flaschen stehen gut, was aber durch zusätzliches Gewicht (ca 1,5 kg pro Flasche) erkauft wird. Dieses zusätzliche Gewicht ist am unteren Ende  und verbessert in vielen Konfigurationen die Balance der Flaschen, da sie das Gewicht der Atemregler ausgleichen. Ich tauche meine D12 daher völlig ohne zusätzliches Blei. Hätten sie keinen konkaven Boden, müsste ich daher 3 kg Blei anbringen. In diesem Fall macht es also absolut Sinn, einen konkaven Boden zu wählen, da der Komfort nicht zu zusätzlichem Gewicht führt (andernfalls müsste ich ja das Blei tragen).

200 bar, 230 bar oder 300 bar?

Die meisten heute hergestellten Flaschen haben einen Arbeitsdruck von 230 bar. Einige (ältere) Modell sind bis 200 bar zugelassen. Etwas exotisch sind 300 bar Flaschen, die natürlich ein Drittel mehr Luft haben, was aber durch hohes Flaschen-Gewicht, 300 bar  Verschraubungen an der ersten Stufe erkauft wird. Dazu füllt längst nicht jede Füllstation auch 300 bar.Wer die Wahl hat, sollt zur 230 bar-Variante greifen.

 

Bevor mich jetzt viele Taucher anschreiben und von anderen Tauchflaschen-Größen überzeugen wollen: D8,5 und D12 sind DIR-Standard weil sie bei Standard Konfigurationen meistens zu den besten Ergebnissen führen.

Natürlich gibt es auch Taucher, die mit anderen Tauchflaschen-Größen vernünftig Tauchen können, das hängt nicht zuletzt auch von der Körpergröße, der weiteren Ausrüstung (Lampe, Atemregler etc.) ab. Wer jedoch ernsthaft ins technische Tauchen einzusteigen will, kommt an einer D12 auf Dauer nicht vorbei.

Jul 19

Erfahrungsbericht Tauchmaske Pro-Ear

Die Tauchmaske Pro-Ear von Oceanic soll das Ohr eines Tauchers schützen. Ich habe es ausprobiert. Hier mein Erfahrungsbericht:

Oceanic Pro-Ear

Oceanic Pro-Ear

Viele Taucher kennen schmerzhafte Entzündungen des Gehörgangs. Gerade in wärmeren Gefilden gelangen mit dem Meerwasser oft Bakterien ins Ohr die dort ein schmerzhaftes Eigenleben entwickeln. Doch auch kaltes Wasser schützt nicht vor Infektionen. Dauerhaftes Kaltwassertauchen kann mittelfristig zu einer Verknorpelung im Ohr führen.

Um all diesen Effekten wirksam vorzubeugen gibt es zahlreiche Tipps. Einige Taucher schwören auf Ohrentropfen vor und nach dem Tauchgang, andere empfehlen Ortoplastiken, die das Ohr weitgehend vor Wasser schützen sollen. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert aber ganz ohne eine Entzündung pro Jahr ging es bisher leider nie ab. Ich mache pro Jahr etwa 70-80 Tauchgänge, überwiegend in deutschen Seen und im Mittelmeer.

Nachdem die Worte meines Ohrenarztes mit jeder Entzündung kritischer wurden, habe ich mich entschlossen die Tauchmaske Pro-Ear von Oceanic auszuprobieren.

Die Pro-Ear Maske von Oceanic ist so konzipiert, dass die Ohren unterwasser trocken bleiben. Dazu verfügt die Maske über zwei Ohrenschalen aus Silikon, die die Ohren völlig abdecken. Diese Schalen sind mit einem flexiblen Schlauch mit dem Maskenkörper verbunden, so dass zwischen Maske und den Ohrenschalen ein Druckausgleich stattfindet.

Nachdem ich eine Maske gekauft hatte (Straßenpreis ca. 70-80 Euro) machte ich mich gespannt auf zum ersten Tauchgang. Im Wasser zog ich nun -anders als bisher-zuerst die Maske an und dann die Kopfhaube darüber.

Ich habe mir inzwischen auch die passende Kopfhaube (Preis ca. 40-50 Euro) zugelegt, da eine normale Kopfhaube im Bereich der Ohren etwas absteht.

Hier mal im Bild die einzelnen Phasen beim Anziehen:

ProearBeim Abtauchen fühlte es sich gut an: die Ohren blieben wirklich trocken und gefühlt ging der Druckausgleich leichter als sonst. Sehr ungewohnt ist das Hörempfinden unterwasser: ich höre besser und man nimmt z.B. das Blubbern des eigenen Jackets viel stärker wahr.

Der Tauchgang war lang (86 min) mit vielen Tiefen-Wechseln im 5-12m Bereich. Alle Druckveränderungen gingen problemlos und die Ohren blieben völlig trocken. Ich habe testweise die Maske einige Male geflutet, das Ausblasen ging wie gewohnt.

Link zum Hersteller

Jul 17

Tauchplatz Elbsee, Hilden

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Der Elbsee in Hilden

Der Elbsee in Hilden (NRW)

In NRW, in der Nähe der A46 befindet sich in Hilden, direkt vor den Toren Düsseldorfs der Tauchplatz Elbsee. Der Elbsee ist wie viele Seen in dieser Gegend durch Kiesgewinnung entstanden. Heute hat der 89 ha große See eine maximale Tiefe von ca. 22m und bietet neben reichhaltigem Bewuchs viele verschiedene Fischarten.

Im Ruhrgebiet werden viele Gewässer häufig betaucht, was sich leider oft auch sichtbare Spuren in der Unterwasserwelt hinterlässt.
Der Zutritt zum Tauchplatz Elbsee ist reglementiert. Zutritt haben nur Mitglieder der ansässigen Tauchclubs, was der Qualität des Gewässers sichtbar gut tut.

Einstieg am Elbsee

komfortabler Einstieg am Elbsee

Die Einstiege sind sehr gut ausgebaut, man wird direkt an Hemmoor erinnert. Im Wasser sahen wir einen schönen Bewuchs und zahlreiche Fische. Das Highlight war ein grosser Hecht, der im Seegras auf Beute lauerte.

Darüber hinaus gibt es gute Übungsplattformen auf 5 und etwa 10m Tiefe.

Unser Fazit: ein sehenswerter Tauchplatz

May 06

Erfahrungsbericht DIR-Wings – Halcyon vs DIRZONE

 

DIR-kompatible Wings

DIR-kompatible Wings gibt es inzwischen von zahlreichen Herstellern. Die Komplettpreise für ein Harness mit Blase variieren im Handel im Bereich von 100-200 Euro. DIR-Kompatibilität versprechen alle Hersteller, woher kommen also die Preisunterschiede?

Auch ich habe mir die Frage gestellt, ob ein HALCYON oder ein Wing von DIRZONE die bessere Wahl ist. Nachdem ich nun mit beiden mehr als 50 Tauchgänge gemacht habe, hier mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht. (Inzwischen gibt es noch weitere Hersteller auf dem Markt wie z.B. Tecline)

Halcyon (USA) ist die Marke des DIR-“Erfinders” Jarrod Jablonski. Die Marke ist der Platzhirsch bei den DIR-Ausrüstern. Aus europäischer Fertigung sind die DIRZONE Produkte, die ebenfalls 100%i dem DIR-Standard entsprechen.
Legt man die Harness nebeneinander gleichen sie sich tatsächlich wie ein Ei dem anderen. Alle wesentlichen Maße sind identisch, so dass man z.B. auch Teile der Hersteller problemlos miteinander kombinieren kann (z.B. Halcyon Harness an Dirzone-Blase). Die reine Funktionalität ist exakt gleich, beide sind sehr gut verarbeitet und erfüllen ihren Zweck. Will man echte Unterschiede finden, hilft nur ein Blick auf die Details.

 

Die Schnallen

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Beide Hersteller verwenden Edelstahlverschlüsse von ähnlicher Qualität. In die Halcyon-Schnalle ist das Firmenlogo eingestanzt, die Schnalle von Dirzone ist ohne Logo.

 

 

 

 

Gurt und D-Ringe

hal1dir2Die Gurtbänder unterscheiden sich nicht nur in der Optik. Beide Gurte fühlen sich haltbar und wertig an, das Halcyon-Band ist dabei dünner, geschmeidiger und etwas weicher als das Gurtband von Dirzone.

Beide D-Ringe sind gut verarbeitet, der Inflatorhalter ist bei Halcyon ist ein Gummiband, bei Diazone ein Stück Bungee.

 

 

Die Blasen

dir4 hal5Beide Blasen sind gut verarbeitet. Wie bereits beim Gurt ist die Halycon Blase etwas weicher. Die Ventile funktionieren bei beiden Blasen sehr gut.

Mein Eindruck ist, dass die weiche Blase die Nutzung des Zweitablasses ein bisschen vereinfacht, da die Blase ja bei gutem Trimm am Bändchen des Ventils etwas nach oben gezogen werden muss.

 

 

Die Inflator

 

dir1

hal6Die Inflator haben exakt die gleichen Bedienelemente. Der Halcyon Schlauch ist etwas breiter als der Schlauch des Dirzone Jackets. Beide lassen sich gut dosieren und sind sehr langlebig und robust.

 

 

 

 

Apr 08

GUE Fundamentals – Erfahrungsbericht (3)

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Tag 3

Das zweite Kurswochenende fand in Holland in Panheel am Tauchplatz Boschmolenplas statt. Der Tauchplatz hat ganzjährig gute bis sehr gute Sichtweiten. Wir begannen den Tag mit dem Übungen zum S-Drill auf dem Parkplatz. Anschliessend ging es zum ersten Tauchgang ins Wasser. Ab jetzt wurde das volle Programm geübt: Flossenschläge, Tarierung, Trimm, Gasspende und diverse Stopps in unterschiedlichen Tiefen. Damit es uns nicht zu einfach wurde, fand ein Großteil der Übungen bei knapp 3m-5m Tiefe statt. Unsere Tarierung wurde spürbar besser, aber einzelne komplexe Situationen zeigten uns auch wieder unsere Grenzen auf. Nach gut 60min ging es zum Flaschenfüllen und nach einer weiteren Theorieeinheit wieder zurück ins Wasser. Zu den Übungen vom Vormittag kam nun noch der Valvedrill hinzu. Wieder wurde das volle Programm geübt bis unser Minimumgas erreicht war. Gemeinsam ging es nun ins Hotel, wo wir die Videoaufnahmen unserer Tauchgänge analysierten. Unsere guten Passagen wurde zwar immer länger, aber ab und zu hatten wir immer noch Übungen die noch Luft nach oben hatten. Mit der Frage im Kopf, ob es wohl zum Bestehen des Kurses reichen würde, gingen wir früh ins Bett.

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Tag 4

Am Sonntagmorgen ging es mit der letzten neuen Übung, dem Bojeschiessen weiter. Erst Trockentraining an Land, dann ging es wieder ins Wasser. Die Übungen umfassten wieder alles zuvor gelernte, teilweise in Kombination wie z.B. Bojeschiessen und Auftauchen mit zwei Stops  bei laufendem out of gas – Szenario. Unsere Grundordnung war nochmals spürbar besser, aber vereinzelt klappten Übungen wieder noch nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die GUE_drillsAnforderungen waren an diesem Tag in Summe nochmal höher. Meine Zweifel am erfolgreichen Abschluss wurden größer. Der letzte Tauchgang kombinierte dann nochmal alles vorher trainierte. Als Sven das letzte Zeichen zum Auftauchen gab, waren wir froh, dass wir es geschafft hatten. Doch wie war das Ergebnis? Vor den Endergebnissen gab es nochmal ein Video-Analyse bei der Sven uns weitere Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigte.

Kurz darauf bekamen wir abschliessende die detaillierte Einzel-Beurteilung: Wir hatten beide bestanden. 🙂

 

 

Fazit

 

 

Mein Fazit ist eindeutig: ich habe noch nie vorher bei einem Kurs soviel in so komprimierter Zeit gelernt. Trotz meiner gut 400 Tauchgänge habe ich jetzt erstmalig eine realistische Einschätzung, wo ich wirklich stehe. Bei vielen Fähigkeiten die ich vorher bei mir als absolut solide eingeschätzt habe, hat mir der Kurs offenbart, wie schnell durch Kleinigkeiten die Grundfähigkeiten wie Tarierung und Trimm verloren gehen können.

Eine weitere Erkenntnis war, dass das DIR-System nur vollständig angewendet funktioniert. Ich habe mir vor dem Kurs auch einzelne Dinge aus dem DIR-System herausgegriffen und für MIR-konform erklärt, heute weiss ich, dass es sehr durchdacht ist und nur vollständig angewendet richtig funktioniert.

Wer diesen Kurs bucht sollte bereit sein, die GUE Philosophie offen anzunehmen. Ich habe vorher auch gedacht, dass ich viele Dinge schon kann, was sich in vielen Dingen als falsch herausgestellt hat.

 

“always look cool”

So lautet eine der Grundprinzipien der Ausbildung. Gemeint ist damit, dass man seine Tauchausrüstung am Körper jederzeit aufgeräumt halten sollte, bis man sie wieder ablegt. Das bedeutet zum Beispiel dass Atemregler weggeklappt sind und daß das Lampenkabel ordentlich unter dem Hüftgurt verstaut ist.
Sicherlich kann man auch hierzu unterschiedliche Sichtweisen haben, wer jedoch schon mal an einer beliebigen Basis gesehen hat, wie Atemregler unbeabsichtigt durch den Sand geschleift werden, wird mir zustimmen, dass auch diese Regel letztlich einen echten Sicherheitsgewinn darstellt.

 

“Never dive with strokes?”

Vorab: diese Regel wurde uns im Kurs nicht vermittelt, da sie aber hartnäckig zitiert wird möchte ich kurz darauf eingehen.
Auch in meinem Freundeskreis kam dennoch schnell die Frage auf ob ich jetzt zukünftig nur noch mit GUE Buddys tauche. Die Antwort ist “nein”.

Natürlich werde ich weiter auch Fun-Dives mit Tauchern aus anderen Verbänden und mit anderer Ausrüstung machen. Anspruchsvolle Tauchgänge werde ich wie bisher nur mit Leuten machen, auf die ich mich verlassen kann. Die Messlatte, auf wen man sich verlassen kann, hat sich für mich durch diesen Kurs aber verändert.

Um besser zu werden, werde ich zukünftig öfter mit GUE-Buddys abtauchen.
Da der Fundamentals Kurs ja eine Grundausbildung ist bin ich fest entschlossen, noch weitere GUE Kurse zu besuchen.

 

würde ich es wieder tun?

Sven Nelles war als Ausbilder eine exzellente Wahl. Er hat uns bis zum Ende gefordert, der Spass kam aber nie zu kurz. Ich würde sofort wieder einen Kurs bei Sven buchen. Die Organisation war sehr gut und aus meiner Sicht den Preis absolut wert. Wer es lernen will besser zu tauchen und nicht auf ein leichtes Plastikkärtchen aus ist, ist hier absolut richtig!

Bei weiteren Fragen, könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren unter huey(at)lostplacediver.de

bis dahin “always look cool” 🙂

 

Apr 04

GUE Fundamentals – Erfahrungsbericht (2)

GUE Kurstag 1

Nachdem ich meine Ausrüstungsliste gepackt und kontrolliert hatte, machte ich mich am frühen Ostersonntag auf dem Weg zum ersten Kurstag in Köln. Die Zeitumstellung hatte meine ohnehin etwas unruhige Nacht noch etwas weiter verkürzt. Egal, ich hatte es mir ja selber ausgesucht 🙂

Der Kursplan sah grob wie folgt aus:

  1. Tag:  Theorie, Theorie, Theorie, Check und Einstellen der Ausrüstung (Backplate usw.)
  2. Tag: Theorie, Schwimmtest (275m und 15m Streckentauchen), Ausbildungstauchgänge mit Übungen im Schwimmbad, schriftl. Prüfung
  3. Tag: Drill-Übungen und Freiwassertauchgänge mit zahlreichen Übungen
  4. Tag: Drill-Übungen und Freiwassertauchgänge mit zahlreichen Übungen, Kursabschluss

und los gehts

In Köln angekommen erwartete Sven uns bereits. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fragte Sven nach unseren Erwartungen an den Kurs und wie wir unserer Fähigkeiten selber einschätzen.  Ich antwortete mutig dass “meine Tarierung und mein Trimm” gut sind und ich offen sei, neue Dinge zu lernen…

gue_theoriePer Beamer führte uns Sven nun durch die zahlreichen Theoriemodule. Erläuterungen, Fragen, Übungen… Ich habe in meinem Taucherleben schon etliche Kurse bei CMAS, PADI und SSI gemacht, die Inhalte des GUE Fundamentals Kurses sind in Umfang und Detailtiefe eine andere Welt.

Zunächst erläuterte Sven GUE, die Philosophie, das Kursprogramm, die Kursstruktur und die Leistungsanforderungen. Anschliessend wurden die Grundlagen von Tarierung, Trimm und Balance erläutert und die unterschiedlichen Flossentechniken besprochen. Neben der Präsentation haben wir uns auch Filmsequenzen zur Verdeutlichung einzelner Fertigkeiten angeschaut.

Sven ermunterte uns stets Fragen zu stellen, wovon wir reichlich Gebrauch machten. Weiter ging es mit der richtigen Bleimenge. Ich war fest überzeugt, dass meine Bleimenge bereits absolut richtig war. Wir lernten weiter, wie lebenswichtig ein “balanced rig” ist und wie man es erreicht.

Im Anschluss erläuterte Sven anschaulich die optimale Konfiguration. An keiner Stelle bekamen wir zu hören “das machen wir eben so” sondern alle Fragen und Anmerkungen wurden detailliert erläutert und erklärt.  Ich sah nach diesem Kursteil viele Dinge, die mich bisher bei 400 Tauchgängen begleitet hatten, in einem neuen Licht.

Im nächsten Modul ging es um die Planung eines Tauchgangs. Wir lernten die Grundlagen der Tauchgangsplanung, die Gasplanung und verschiedene Gas-Strategien kennen. Es folgten Übungen zur Berechnung der Gasmenge, des Minimumgases und zahlreiche weitere Strategien um Tauchgänge sicher zu planen.

In den Beispielen wurde deutlich, wie uneinheitliche Flaschengrößen und unterschiedliche Atemgase die Komplexität eines Teamtauchgangs erhöhen. Die GUE Philosophie der “Standardisierung” wurde schrittweise für uns immer logischer und nachvollziehbarer.

Am Nachmittag konfigurierten wir dann unsere Backplates, mit Blei, Tank- und Backuplampen und den Doppelflaschen. Sven optimierte die Backplate-Einstellungen an allen erforderlichen Stellen und nach und nach passte es immer besser. Wir machten Knoten mit Caveline, ersetzten Kabelbinder und justierten Boltsnaps neu. Obwohl ich seit zwei Jahren im DIR-Style tauche, fand Sven noch zahlreiche Optimierungs-möglichkeiten.

Nachdem alles richtig eingestellt war, ging es weiter mit Theorie und dem Thema Atemgase. Es wurde draussen dunkel und wir berechneten Sauerstoffgrenzwerte und lernten warum Nitrox32 das Standardgas bei GUE ist.

Am Abend endete unser erster Kurstag, ich war begeistert, hatte sehr viele neue Dinge gelernt und bekannte Dinge aus einer ganz neuen Perspektive kennengelernt.

Zufrieden, aber ziemlich geschafft, machte ich mich dann auf den Heimweg.

GUE Kurstag 2 

Nach erneut kurzer Nacht mit gutem Schlaf haben wir uns am Ostermontag im Schwimmbad “Monte Mare” in Rheinbach getroffen. Pünktlich um 9:00 Uhr begann das nächste Theoriemodul. Mischgastauchen und Dekompression stand nun auf dem Programm. Zum Abschluss wurden noch typische Tauch-unfallszenarien und Wege zu ihrer Vermeidung besprochen.

Nun wurde es Ernst: Konni und ich mussten den Schwimmtest mit 275m in unter 14 Minuten absolvieren. Obwohl ich nie ernsthaft Schwimmen trainiert hatte, kamen wir locker deutlich vor der Zeit an. Hier zeigte es sich zum ersten Mal das GUE Teamsport ist: es zählt nicht wer als erster ankommt sondern das ganze Team. Der nächste Test war das Streckentauchen (15m ohne Flossen). Auch diese Übung war kein Problem für uns.

mareNun ging es endlich ans Tauchen. Bei sympathischen 32°C schlüpften wir in unsere Trockis und zogen unsere Ausrüstung an. Ich hatte bisher beim Anlegen des Wings immer etwas Hilfe von meinen Buddy gebraucht, mit den Tipps von Sven war ich nun in der Lage mich komplett selber anzuziehen 🙂

Im Wasser angekommen lernten wir das GUE-Briefing und den Bubblecheck kennen. Nach gefühlten 15 min tauchten wir dann erstmalig ab. Von nun an wurden unsere Bewegungen von einer Kamerataucherin gefilmt.

GUE3Flossentraining war nun angesagt. Frogkick, modified Frogkick,Flutterkick, modified Flutterkick, Helicopterturn, Rückwärtsschwimmen und weitere Varianten der bereits gelernten Kicks. Die Zeit verging im Flug. Meine Tarierung und mein Trimm waren aus meiner Sicht ganz ok und ich konnte endlich zeigen was ich draufhatte.

Bei jeder Runde zeigte Sven an, was noch nicht ok war: mal waren die Knie zu tief, der Kopf nicht hoch genug… es wurde langsam echt anstrengend. Einige Drills später gab Sven das Zeichen zum Auftauchen.

Überwasser ging Sven dann in aller Ruhe die Übungen mit uns durch. Mit vielen Tipps versehen ging es kurz darauf wieder ins Wasser. Die nun folgenden Drills waren anspruchsvoller, wie z.B. Gasspende, Maskenwechsel, Tauchen ohne Maske usw. natürlich immer frei schwebend und hoffentlich gut austariert. Inzwischen war es gut nach 19:00 Uhr und meine Kräfte und meine Konzentrationsfähigkeit schwanden mehr und mehr. Die letzte Drill-Übung auf 3m war dann ein echtes Disaster: weder wusste ich noch welche Drills wir in welcher Reihenfolge machen sollten noch war meine Tarierung ok. Ich fühlte mich wie ein echter Tauchanfänger. Platt und etwas frustriert tauchte ich auf.

Endlich Feierabend…. doch Sven hatte noch einen Programmpunkt. So ging es  nochmal ins Becken um mit fast leeren Tanks die Bleimenge zu optimieren. “Mein Bleimenge ist doch eigentlich in Ordnung”, dachte ich.
Nach der Übung hatte ich ein zwei kg Blei weniger …

Wir packten unsere Ausrüstung zusammen und verließen das inzwischen menschenleere Schwimmbad. Beim Abendessen zeigte Sven uns noch die Filme von den Übungen des Tages und erklärte im Detail was wir noch weiter verbessern konnten. Beim Film von der letzten Übung fiel ihm leider wieder ein, dass ich meine Tarierung als gut eingeschätzt hatte…. ok, auch der Punkt ging an ihn. 🙂

Kurz vor Mitternacht war ich dann zu Hause und fiel wieder tot ins Bett.

 

weiter gehts!

Knappe zwei Tage später ließ der Muskelkater wieder nach und ich beschloss noch eine zusätzliche Übungseinheit einzulegen bevor es am nächsten Wochenende in Panheel im Freiwasser weiter gehen sollte. Mit meinem Buddy Lars und einer GUE-Buddiene habe ich die wichtigsten Drills wiederholt und getestet ob die reduzierte Bleimenge auch im dicken Unterzieher passt. Die neue Bleimenge funktionierte tatsächlich. Ausgeruht klappte nun auch die Tarierung und der Trimm wieder wie gewohnt. Zuversichtlich sah ich nun auf die letzten beiden Kurstage.

Ich nahm mir fest vor mich nicht mehr so aus der Ruhe bringen zu lassen.
Ich war wieder sicher: ich kann das – Tag 3 konnte kommen!

 

GUE Fundamentale Erfahrungsbericht Teil 3

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