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Nov 01

Die Konfiguration der Atemregler

Ein Thema aus der DIR-Methodik ist die Konfiguration des Atemreglers. Der normale Sporttaucher hat üblicherweise einen Hauptautomaten aus dem er selber atmet und einen Zweitregler (Octopus) für den Fall dass seinem Buddy mal die Luft ausgeht.
Beide Regler haben in der Regel recht kurze Schläuche. Diese Methode ist darauf ausgelegt, dass man notfalls zusammen auftaucht.
Aus den Übungen solcher Situation weiss jeder, dass es dabei beide Taucher eng zusammen tauchen müssen – mehr als reines Auftauchen ist so nicht wirklich möglich.

Eine aus meiner Sicht (und der DIR Methode) bessere Konfiguration ist die folgende Konfiguration: jeder Taucher hat nach wie vor zwei Automaten. Der erste Hauptautomat hat einen min 1,50m langen Schlauch (einen sog. „longhose“),  der zweite Atemregler hängt mit einem Gummiband befestigt um den Hals des Tauchers und ist so nur ca 10cm vom Mund des Tauchers entfernt. Geht dem Buddy nun die Luft aus, gibt man seinen ersten Atemregler ab aus dem man bis zu diesem Zeitpunkt selbst geatmet hat und atmet selber mit dem zweiten Atemregler weiter.
Dieses Verfahren bietet einige Vorteile:

  • der gestresste Taucher ohne Luftversorgung erhält einen Atemregler der garantiert funktioniert (aus dem Mund des Partners)
  • der Taucher ohne Luftversorgung muss nicht lange suchen wo der Octopus hängt und wie er befestigt ist, er nimmt einfach den Erstregler des Partners
  • der weitere Tauchgang ist viel entspannter, da durch den längeren Schlauch viel mehr Bewegungsfreiheit gegeben ist

Natürlich muss man nun darauf achten, das der längere Schlau nicht irgendwo wild herumhängt. Auch dazu hat DIR eine Anleitung, wie der Schlauch getragen werden sollte, damit er eng am Körper anliegt. Hier gibt es eine gute detaillierte Anleitung zur Konfiguration.

Mein Buddy und ich sind von den Vorteilen dieser Konfiguration überzeugt und benutzen sie bei unseren Tauchgängen.

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