Erfahrungsbericht OMS Comfort Harness System III Signature Pack

OMS Comfort Harness System III Signature Pack

Die Firma OMS hat mit dem Comfort Harness System III ein neues Harness im Programm.

Auf den ersten Blick nichts Neues, aber die Details haben es in sich.

Ich habe das Harness ausgiebig bei etwa 20 Tauchgängen in heimischen Gewässern getestet. Im nachfolgenden Artikel schildere ich meine Eindrücke und Erfahrungen.


Hinweis: ich stehe zur Firma OMS in keinerlei Geschäftsbeziehung. Bei Fragen oder Anmerkungen freue ich mich über Eure Kommentare.

In meiner Freizeit tauche ich gerne mit Backplate, Wing und Harness mit unterschiedlichen Blasen je nach der verwendeten Flaschengröße. Wenn ich als Tauchlehrer mit Schülern tauche, habe ich bisher meistens ein ADV Jacket verwendet. Beim Tauchen mit meinem DIR-Harness vermisse ich den Komfort eines ADV Jackets, beim Tauchen des ADV Jackets die Vorteile eines modularen Systems. Das OMS Comfort Harness System III versucht beide Welten zu kombinieren.

Das Harness besteht aus einer Edelstahlbackplate und stabilen, aber nicht zu steifen, Gurten.
Alle weiteren Elemente wie D-Ringe und Verschlüsse sind aus Edelstahl. Die gesamte Verarbeitung ist erstklassig und macht einen sehr wertigen Eindruck.

Zum Lieferumfang gehört weiter ein Schrittgurt mit ebenfalls zwei D-Ringen. Der Schrittgurt wird zwingend benötigt, wenn man Scootern möchte.

Brustgurt

Eine Besonderheit für diese Art von Jackets ist der einstellbare Brustgurt. Aus meiner Sicht ist es sehr vernünftig dass OMS einen Brustgurt verwendet. So ist das Jacket problemlos in der OWD-Ausbildung verwendbar, wo der Brustgurt in den Basiskursen für die Bergung eines Tauchers genutzt wird. Im Fall der Fälle dient es meiner Sicherheit, wenn jeder Tauchanfänger weiss, wie er mich sicher nach oben bekommt.

Edelstahl D-Ringe

Das Harness hat an beiden Seiten je zwei Edelstahl-D-Ringe.
DIR-Puristen werden hier die Nase rümpfen (nach dem Motto „einer reicht doch“), ich finde es einfach praktisch.
Die Gurtschnalle ist ebenfalls aus Stahl und rundet den positiven Gesamteindruck ab.

Ein wesentliche Komfort-Komponente ist die Verstellbarkeit der Gurte zum An-und Ausziehen. Die bisher am Markt verfügbaren Lösungen (z.B. das Cinch-System von Halcyon) funktionieren aus meiner Sicht in der Praxis nicht gut.
OMS geht hier neue Wege indem die Gurte wie bei einem ADV-Jacket verstellt werden können. Hierzu sind an den Gurten zwei Metallringe über die die Gurte stramm gezogen werden können. Zum Ausziehen können die Gurte einfach wieder gelockert werden.

geöffnet
Comfort Harness System III Signature Harness
geschlossen

Darüber hinaus können die Gurte über einen Verschluss auch komplett geöffnet werden.

Der Verschluss ist aus Edelstahl und macht einen sehr stabilen Eindruck.

Die Bedienung des Verschlusses ist mit 5mm Neoprenhandschuhen problemlos möglich.

Comfort Harness System III Signature Größe

Bei anderen Herstellern wird ein Harness einmal auf die Körpergröße des Tauchers fest eingestellt.

Eine weitere OMS-Innovation ist die einfache Verstellbarkeit des Harness an verschiedene Körpergrößen. Das Jacket kann mit wenigen Handgriffen vom XS zum XXL Jacket verstellt werden. Bei einem DIR Jacket ist eine solche Neueinstellung des Harness erheblich zeitaufwändiger.

Dadurch ist das Comfort Harness System III auch für den Verleih an Tauchbasen und Tauchschulen gut geeignet.

Die OMS Backplate ist eine patentierte Eigenentwicklung mit zusätzlichen Lochbohrungen, passt aber problemlos zum DIR-Standard. Die Backplate ist in einer leichten Aluminium Ausführung und in der Edelstahlvariante (Foto) erhältlich.
Die Edelstahlbackplate wiegt ca. 2,75 kg und verringert somit die benötigte Bleimenge.

Ich tauche das Harness mit der Edelstahl-Backplate. OMS bietet zwei verschiedene Bleitaschen an die perfekt passen. Beide verfügbare Bleisysteme werden auf den Gurt aufgefädelt und sind ohne weitere Stepper unverrutschbar. Auch an dieser Stelle hat OMS eine innovative Lösung gefunden.

Wie auf dem Foto zu sehen, verwende ich nicht die erwähnten Bleitaschen sondern nutze ein Bertec-Bleisystem (vergleiche gesonderten Artikel in meinem Blog zum Thema Bleisysteme). Auf dem Foto sieht man die schwarzen, eingeschraubten 3 mal 0,5 kg Bleistücke.

Zur Vollständigkeit noch ein paar Infos zu den Blasen: Ich tauche das Harness mit einer OMS Singe-Tank Blase (15 Liter Monoflasche) oder mit meiner Halcyon Blase (D12). Einzelheiten zur OMS Blase gibt es in einem separaten Artikel.

Fazit

OMS kombiniert aus meiner Sicht mit dem Comfort Harness System III die Vorteile aus beiden Welten (recreational und technical Diving). Ich bin von diesem Harness wirklich überzeugt. Wenn ihr Fragen habt freue ich mich über Eure Kommentare!

Erfahrungsbericht Shearwater Perdix AI

Nachdem mein langjähriger Tauchcomputerhersteller HeinrichsWeikamp zwölf Monate lang vergeblich mit meinem OSTC-Sender gekämpft hat und schließlich kulanterweise meinen kompletten Kaufpreis zurückerstattet hat, wurde ein neuer Tauchcomputer fällig.

Sherawater Perdix AI

Ich nutze Tauchcomputer sowohl in der Tauchausbildung als auch für anspruchsvollere Tauchgänge mit Gaswechseln. Für meine typischen Haupt-Einsatzgebiete Mittelmeer, deutsche Seen und Pool kam nur ein selbstleuchtendes Display in Frage.
Nach einer Sondierung des Marktes wurde es ein Shearwater Perdix AI mit Sender.

Das Display des Computers kann vom Anwender mit den Werten konfiguriert werden, die man beim Tauchen angezeigt bekommen möchte.

Die Betriebsarten

Der Perdix ist ein Tauchcomputer mit einem weiten Einsatzbereich. Dazu kann er in verschiedenen Modi betrieben werden:

  • OC Recreational (für Sporttaucher)
  • OC Technical (bis zu 5 Trimix Gase)
  • CC Internal (Rebreather)
  • Gauge / Kompass (Apnoetauchen)
Logbuchfunktion des Perdix

Ich mag Tauchcomputer die per Bungee befestigt werden weil sie sich dann automatisch an unterschiedliche Anzugstärken bzw Unterzieher anpassen.
Der Perdix hat sowohl eine Vorrichtung für Bungees als auch für klassische Armriemen mit Plastikschliesse.

Stromversorgung

Darüber hinaus ist mir eine gute unkomplizierte Stromversorgung wichtig. Spezialladegeräte und extrem kurze Batterie-Laufzeiten sind für mich inzwischen ein Ausschlusskriterium. Der Perdix ist ein wahrer Allesfresser: er arbeitet mit allen AA-größenkompatiblen Batterien und Akkus zusammen (AA-Batterie Alkalline ca. 45 Stunden; SAFT LS14500 ca.120 Stunden). Damit sollte es in allen Ländern problemlos möglich sein, eine Ersatzbatterie zu bekommen.

Die angegebenen Batterielaufzeiten werden in der Praxis erreicht.

Der Sender

Der Sender von Aqualung

Nun zum Sender: es gibt im Handel zwei Arten, einen von Shearwater und einen Aqualung. Beide Sender sehen verblüffend ähnlich aus 🙂
Der Sender mit Aqualung Label ist etwas günstiger als der Sender mit Shearwater-Aufdruck und lässt sich problemlos pairen. Auch Unterwasser funktioniert es tadellos. Der Computer zeigt den Luftverbrauch permanent an und berechnet auch die noch verbleibende Zeit auf der aktuellen Tiefe unter Berücksichtigung der restlichen Luftmenge. Das ist praxisgerecht und praktisch. Der Perdix kann zwei Sender gleichzeitig auslesen was für die Sidemounter oder Tauchlehrer sehr hilfreich ist.

Rechenmodell

Wichtig sind bei einem Tauchcomputer die zugrunde liegenden Rechenmodelle. Tauchcomputer die das Rechenmodell nicht dokumentieren verwende ich nicht. Der Perdix basiert auf einem Bühlmann Modell mit Gradientenfaktoren. Das Standard Modell kann über Konservatismus-Level an eigene Risikofaktoren (Übergewicht, Krankheiten, Fitness, Alter etc.) beeinflusst werden. Im TEC Modus können auch die Gradienten an eigene Vorstellungen angepasst werden.

Logbuch

Die Logbuchfunktion zeigt alle relevanten Daten eines Tauchgangs. Neben den üblichen Werten wie Tiefe, Tauchzeit, Wassertemperatur, Anfangszeit berechnet der Perdix auch die Oberflächenpausen zwischen den Tauchgängen. Darüber hinaus wird auch der Luftverbrauch berechnet. Man kann mit einer Handyapp (gratis von Shearwater) sogar den Luftverbrauch in einzelnen Tauchgangsphasen nachvollziehen. Die Verbindung funktioniert zeitgemäß über Bluetooth.

Restsättigung als Diagramm

Restsättigung / no fly

Einziger Kritikpunkt nach 40 Tauchgängen ist die nicht vorhandene Anzeige der Restsättigung. Anstelle einer der Anzeige einer Restsättigung in Stunden und Minuten zeigt der Shearwater nur eine Grafik der Gewebesättigung an.

Shearwater begründet auf der eigenen Webseite, warum man hier vom Standard abweicht.

Fazit

Der Shearwater ist ein erstklassiger Tauchcomputer mit einem sehr breiten Anwendungsbereich. Trotz des genannten Kritikpunkts würde ich ihn jederzeit wieder kaufen. Klare Empfehlung!

Divestar Ibiza Tauchbasis – ein Erfahrungsbericht

Die lostplacediver tauchen seit über 20 Jahren regelmäßig in den Gewässern von Ibiza. Pünktlich zur Saison 2018 ist die Tauchbasis Divestar Ibiza (früher bekannt unter dem Namen „Punta Dive“ in der Cala Martina mit neuem Team, neuem Equipment und einem hohen Qualitätsanspruch gestartet. Grund genug für uns, das Angebot einmal näher anzuschauen.

Hier unser Erfahrungsbericht.

 

Die Basis und das Team

Das Team von Divestar Ibiza

Davy, Steffi, Roland

Im Südosten von Ibiza in der Nähe von Santa Eulalia liegt die Tauchbasis Divestar Ibiza in der Badebucht Cala Martina. Die Basis wird mit viel Engagement geleitet von Steffi, Davy und Roland und ist geöffnet von Mai bis Ende Oktober. Das PADI 5star Center bietet Tauchkurse vom Anfänger bis zum Tauchlehrer.

Das Areal der Basis bietet eine Menge Platz und an Infrastruktur alles, was das Herz begehrt.

Die Tauchbasis bietet vollständiges Leihmaterial, geprüfte Luft von L+W Kompressoren (Nitrox ist für 2019 geplant) und eine Werkstatt für Reparaturen an Tauchausrüstungen oder Flaschen .
Darüber hinaus verfügt die Basis über Duschen, einen Umkleideraum, gratis Trinkwasser,  Schließfächer für Wertgegenstände, Stauraum für private Ausrüstungen und  Lademöglichkeit für Kameras und Lampen.

Zum Spülen der Ausrüstung stehen diverse Spülkästen mit Frischwasser bereit, hier landen die Füsslinge nicht bei den Atemreglern 🙂

Operations – Ausbildung, Boot und Tauchplätze

Das Wichtigste an einer Tauchbasis findet natürlich im Wasser statt. Ausgebildet wird nach globalem PADI-Standard, die Tauchlehrer sprechen fliessend deutsch, spanisch, holländisch und englisch. Das Lehrmaterial entspricht dem PADI Standard.

Divestar Ibiza

Das Boot

Divestar Ibiza verfügt über ein Motorboot mit viel Platz für die Taucher und die Ausrüstung. Der 250 PS Motor bietet reichlich Power und ermöglicht Tauchausfahrten von Portinax im Norden bis zur Plataforma vor Formentera. Die Tauchausfahrten werden mit Tauchziel ausgeschrieben und bieten mit der Plataforma, dem Wrack der Don Pedro und zahlreichen fischreichen Spots echte Highlights.

Die Organisation ist vorbildlich: die Gruppeneinteilung erfolgt qualitätsorientiert – alle Guides verfügen über die ausreichenden Qualifikationen. Ein ausführliches Briefing ist vor jedem Tauchgang obligatorisch. Die Guides tragen unterwasser gelbe Westen und sind so für jeden klar erkennbar – ungewöhnlich aber sehr gut.

An Bord gibt es ausreichend Trinkwasser und ein paar kleine Snacks zur Stärkung zwischen den Tauchgängen. Service wird großgeschrieben – die Crew schafft die Ausrüstung bis zum Boot.

 

Divestar Ibiza

Unser Fazit: 

Divestar ist einer unserer Favoriten unter den Tauchbasen auf Ibiza. Attraktive Tauchspots, ein motiviertes Team und gute Infrastruktur erfüllen Taucherträume auf Ibiza.

Divestar Ibiza, weiter so!

 

Hier gehts zur Webseite der Basis

 

Tauchplatz Goldsee in Krefeld

Tauchplatz Goldsee in Krefeld Fischeln

Vor ein paar Tagen erhielten wir den Tipp dass es in der Nähe von Krefeld einen neuen Tauchplatz gibt. Nach ein bisschen Recherche waren Lars, Martin und Huey drei Tage später auf Erkundungstour am Goldsee im Krefelder Stadtteil Fischeln.

Der See

Goldsee

Der Goldsee in Krefeld

Rödeltische am Goldsee

Der See ist eine ehemalige Kiesgrube und mit (auskunftsgemäß) über 30m recht tief. Der Betreiber ist die Tauchbasis ABC Tauchparadies. Der See ist heute (Juni 2018) seit etwa vier Wochen geöffnet und von daher noch in ziemlich guten Zustand  Damit das so bleibt sind 25 geloggt Tauchgänge obligatorisch. Der Betreiber limitiert dazu die Zahl an gleichzeitigen Tauchern vor Ort auf etwa 30. Hoffen wir das diese Maßnahmen reichen um den zur Zeit noch guten Bewuchs und Fischbestand zu erhalten.

Infrastruktur

An Infrastruktur gibt es zur Zeit einen befestigten Zugang zum See  und einige liebevoll gebaute Anrödeltische. Dazu gibt es für Männlein und Weiblein je ein eigenes Dixi-Klo. Der Betreiber ist von 10:00 – 22:00 Uhr selbst vor Ort und kassiert derzeit 7,50 Eintritt. Nachttauchgänge sind nach vorheriger Telefonischer Anmeldung möglich. Der Eintritt ist aus unserer Sicht absolut angemessen.

Im Wasser

Bodenformen im Goldsee

Vom Ufer aus gewährte das klare Wasser einen ersten Blick auf den Grund. Gespannt und voller Vorfreude tauchten wir ab. Obwohl es am Vorabend heftig geregnet hatte, wa die Sicht mit gut 10m sehr passabel. Das ändert sich leider mit zunehmender Tiefe, so dass wir nach 16m umdrehten und zurück in höhere, wärmere Gefilde mit guter Sicht zurückkehrten. Im 5-10m Bereich waren viele Fische unterwegs. In diesem Tiefenbereich hat der See zahlreiche Abbrüche, an denen hunderte von Grundeln leben. Es gibt reihenweise interessante Bodenformationen, die viele Fische beheimaten.

Nach über 60 Minuten beendeten wir einen unterhaltsamen Tauchgang. Der See ist in einem guten Zustand und der Betreiber hat weitere Maßnahmen (weitere Zugänge, Rödeltische) zeitnah angekündigt.

 

 

 

 

Unser Fazit: sehenswert!

 

 

Erfahrungsbericht – Scubapro Hydros pro

Seit mehr als fünf Jahren tauche ich in meiner Freizeit diverse Wingsjackets im DIR-Style von Halcyon und DIRZONE.

Für OWD / AOWD Ausbildungstauchgänge als Tauchlehrer habe ich bisher ein Sporttaucherjacket (Aqualung AXIOM) getaucht, um dem Schüler möglichst vergleichbar zu seiner Ausrüstung die Übungen demonstrieren zu können.

Vermisst habe ich dabei die Wasserlage und das Gefühl eines echten Wings. Daher habe ich nach einem Jacket gesucht, das den Komfort des einfachen An- und Ausziehens mit der guten Wasserlage eines Wings kombiniert.

Scubapro Hydros pro


Seit 2016 bietet Scubapro das Hydros pro Jacket an, das vom Konzept her versucht, beide Welten miteinander zu kombinieren. Wie gut das aus meiner Sicht gelungen ist, werde ich näher beleuchten.

 

Der Aufbau des Hydros Pro

Hydros pro

Scubapro Hydros pro

Das Hydros pro ist hat alle Komponenten eines klassischen TEC-Wings. Es besteht aus einer (Kunststoff-) Backplate, einer leicht Form-veränderten Donut-Blase und einer Sporttauchjacket-typischen Bebänderung mit optionalem Schrittgurt.
Die Blase ist mit Bungees fixiert, die unter einer speziellen Abdeckung der Blase für eine möglichst kompakte Form der Blase sorgen. Das Jacket ist ausschliesslich für Mono Flaschen konzipiert.

An den Schultergurten befinden sich jeweils zwei D-Ringe, an und unterhalb der Bleitaschen finden sich weitere D-Ringe. Das Jacket ist darüber hinaus mit einer großen Menge an separat erhältlichem Zubehör individuell erweiterbar.

Die Backplate und Teile des Harness (die Bebänderung) bestehen aus einem neuen „Monopren* Spritzguss-Material was laut Angaben des Herstellers bisher für Flossen verwendet wurde. Die Haptik des Materials ist gut, das Material nimmt kein Wasser aus und trocknet daher sehr schnell. Die Haltbarkeit kann ich heute noch nicht beurteilen, der Hersteller bezeichnet das Material als UV-resistent und extrem widerstandsfähig.

 

Scubapro Hydros pro

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Jacket verfügt neben dem Inflator über zwei separate Schnellablässe so dass die Luft auch in horizontaler Wasserlage abgelassen werden kann. Darüber hinaus öffnet ein einfacher Zug am Inflatorschlauch auch einen Luftablass. Auch hier gibt es nichts zu beanstanden.

Blei im Hydros Pro

Das Blei kann in zwei abnehmbaren Bleitaschen und in zwei Trimmbleifächern neben der Tauchflasche verstaut werden. Die beiden Taschen fassen laut Hersteller je 4 kg, die Trimmbleitaschen je 1 kg Blei, so dass in Summe 10 kg Blei Platz finden. Da sollte auch für Tauchgänge im Trocki reichen, da das Jacket selbst keinen nennenswerten Auftrieb erzeugt.

Hinweis: die Bleitaschen haben Kunststoff Reissverschlüsse. Ein Reissverschluss hat bei mir nach sechs Tauchgängen bereits aufgegeben. Das Problem entsteht, wenn Hartblei auf den Reissverschluss schlägt wenn zum Beispiel die Tasche auf den Boden gelegt wird. Hier hilft nur eins: Softblei verwenden!

Scubapro hat die Bleitasche übrigens anstandslos getauscht.

Unterwasser mit dem Hydros Pro

Im Wasser fühlt sich alles sehr vertraut an: die Wingbauform spielt hier ihre Vorteile voll aus, die Wasserlage ist sehr

Inflator

angenehm und die Flaschenventile sind für mich gut erreichbar. Einziger Minuspunkt ist der sehr eigenwillige Inflatorbedienknopf: hier wäre eine Standard-Anordnung eindeutig besser.

Die ungewohnte Anordnung der Ein- und Auslassventile ist in der Praxis sehr fummelig. Hier sollte Scubapro nachbessern oder zumindest alternativ eine Standard-Bedieneinheit anbieten.

 

 

Komfort

Beim Komfort (An- und Ausziehen) punktet das Hydros deutlich gegen die minimalistischen DIR-Wings. Auch ohne Rentnerleiter ist das Handling des Jackets sehr bequem, da die Gurte einfach verlängert und verkürzt werden können. Das ist eindeutig besser gelöst als die Cinch-Lösung bei Halcyon. Die Klipps und Schnallen sind aus Kunststoff. In diesem Punkt sind die rein auf Metall setzenden DIR Jackets natürlich haltbarer, für Standard-Anwendungen ist die Scubapro Kunststoff-Ausführung aber völlig ok.

 

Zubehör / Erweiterbarkeit

Scubapro bietet zum Hydros eine lange Zubehörliste an. Neben einer (sinnvollen) Messerhalterung gibt es Taschen, Bungees zum Verstauen und Befestigen von Bogen, Lampen und weiterem Equipment. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit das Jacket farblich zu customizen (wer’s braucht .-) )

Der Preis pendelt sich im Web derzeit (Mai 2018) bei ca. 660,- ohne Zubehör und inkl einem Rucksack ein.

Weitere Infos findet man hier.

 

Vereisen der Atemregler verhindern

Wir waren heute (25.November)  tauchen und hatten zum ersten Mal im Winter 2017/2018 mit Wassertemperaturen von unter 10°C einen echten Kaltwassertauchgang. Zeit also nochmal darüber nachzudenken, wie ein Vereiser verhindert werden kann.

Heute geht es nicht um die Konfiguration der Atemregler sondern um zwei einfache Dinge, die in der Vorbereitung eines Kaltwassertauchgangs oft nicht beachtet werden.

Nach dem Tauchgang ist vor dem Tauchgang….

Nach meinem heutigen Tauchgang bin ich etwa 40 Minuten Auto gefahren, habe dann mit meinem Buddy einen Glühwein getrunken und habe nach etwa 150 min nach dem Tauchgang meine Atemregler aus der Tasche geholt.

Hier ein Foto was genau zu diesem Zeitpunkt gemacht wurde:

Wie man deutlich erkennen kann, sind die Regler immer noch so kalt, dass sich am Gehäuse Kondenswasser bildet.
Fasst mal Eure Regler an, die fühlen sich teilweise auch nach drei Stunden zu Hause immer noch richtig kalt an.

Dieses Kondenswasser kann sich auch im Inneren der ersten Stufe bilden. Daher ist es wichtig, die Regler so aufzubewahren, dass dieses Wasser möglichst komplett trocknet, das es andernfalls die Basis für eine Vereisung bildet.

 

Darum ist es wichtig, dass die ersten Stufen richtig trocknen können. Ich entferne dazu die Staubschutzkappen und hänge die Regler in einem beheizten Zimmer an die Wand. Ich verwende dazu eine Gitarrenhalterung, die an die Wand geschraubt ist.

Das sieht dann so aus:
Die Regler hängen offen an der Wand und trocknen so bis zum nächsten Tauchgang vollständig. So ist sichergestellt, dass die Regler wieder im trockenen Zustand zum Einsatz kommen.

 

Vor dem Tauchgang…

sieht man auch oft ein falsches Handling beim Buddycheck.
Die Luft entspannt sich bekanntlich wenn sie aus der Flasche kommt. Dieses Druckgefälle führt dazu dass die Atemluft  eiskalt (bis zu 15° unter Aussentemperatur) in die zweite Stufe gelangt. Bei einstelligen Aussentemperaturen reicht das schon aus um in der zweiten Stufe Eiskristalle zu erzeugen. Daher ist es empfehlenswert, das testweise Atmen der Regler unterwasser zu machen. Bückt euch im Wasser soweit dass der Regler vollständig vom Wasser umschlossen ist. Das hat zwei Vorteile: zum einen merkt man so ob die Membran richtig dicht sitzt (sonst kommt etwas Wasser mit) und das Wasser verhindert durch die höhere Temperaturleitfähigkeit als Luft ein Vereisen der zweiten Stufe.

bis bald,
Huey

 

 

Erfahrungsbericht i.a.c. Tauchlehrerausbildung

Tauchlehrerausbildung

Da ich Tauchen als intensives Hobby betreibe, arbeite ich stets an der Verbesserung meiner taucherischen Fähigkeiten. Nachdem ich in 2016 den GUE Fundamentals und Anfang 2017 den CMAS *** erfolgreich abgeschlossen hatte, war nun die Tauchlehrerausbildung (TL* – scuba diving instructor) mein Ziel.

Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit diversen Tauchverbänden (CMAS, IDA, PADI, SSI, GUE) entschied ich mich für eine Ausbildung beim international aquanautic Club i.a.c.

Als i.a.c. Tauchlehrer ist man in der Lage neben den i.a.c. Brevets auch CMAS-Brevets abzunehmen und auszustellen.

Die Ausbildungsstätte stand für mich fest: meine Heimatbasis bei Tauchen und Freizeit (TUF) in Wuppertal. TUF wirbt mit maßgeschneiderter Ausbildung und ist bekannt für eine gründliche und praxistaugliche Ausbildung.

 

Der Startschuss – April 2017

Bereits am ersten Abend im April 2017 machte Ausbildungsleiterin Anke Kuchem (course director) uns klar, dass die TL-Ausbildung sehr umfangreich ist und am Besten in Teamarbeit zu schaffen sei.

Der Kursplan sah in Summe über 20 Theorieeinheiten vor, für die Vermittlung der unterschiedlichen Fachgebiete  (z.B. Tauchmedizin, Physik, Biologie, Tauch-Technik, etc.) waren fünf verschiedenen Trainer vorgesehen.
Ich verabschiedete mich im Geiste für einige Monate von meinen freien Wochenenden…. 🙂

Tauchen findet bekanntlich im Wasser statt, daher hatten wir auch zahlreiche Praxisübungen. Die praktischen Übungen fanden in der Wuppertalsperre, in Panheel, in Widdauen und in Hemmoor statt.

Vom 1.-9. September war dann die finale Qualifikation in Hemmoor vorgesehen.

Die vollständigen Kursinhalte kann man auf der i.a.c. Webseite nachlesen, daher gebe ich hier in Auszügen meine eigenen Eindrücke wieder.

 

Tauchen kann ich doch, oder?

Aufgrund meiner bisherigen Tauchausbildung (über 500 TG im Logbuch) erwartete ich keine großen taucherischen Herausforderungen.

Bei den ersten Einheiten im Wasser wurde mir dann schnell deutlich, dass es ein gewaltiger Unterschied ist, die Übungen irgendwie hinzubekommen oder TL-mäßig souverän und für einen Schüler verständlich zu demonstrieren.

Bei einigen Übungen habe ich laut in meinen Atemregler geflucht, als ich beim Tauchen eines Navigations-Dreiecks-Kurses Schwierigkeiten hatte, den Kurs, die Tarierung, die Zeit und meinen Schüler gleichzeitig im Blick zu behalten. Männer sind eben doch nur eingeschränkt Multi-tasking-fähig.

TauchlehrerausbildungEine andere, bei uns sehr beliebte Übung ist der „Aufstieg ohne Flossen„.

Hierbei geht es darum, aus 25m Tiefe ohne Flosseneinsatz unter Einhaltung des korrekten Aufstiegstempos bis zum Sicherheits-Stop auf 5m aufzusteigen. Die 5m-Tiefe muss ohne Tiefenmesser geschätzt werden.
Der Inflator des Jackets darf bei dieser Übung nur zum Luftablassen benutzt werden.

Der Zweck dieser Übung ist es nachzuweisen, dass man in der Lage ist, sich komplett auf seinen Tauchschüler zu konzentrieren ohne permanent auf Instrumente zu schauen. Der Verzicht auf den Flosseneinsatz beruhigt ein Aufstiegsszenario ungemein.

Auch mit guten taucherischen Fähigkeiten, ist es schwierig, diese Übung auf Anhieb richtig zu machen. Ich habe dies Übung bei mehr als 20 Tauchgängen geübt, bis sie verlässlich gut funktioniert hat.

Ein weiterer Aspekt der praktischen Ausbildung ist das korrekte Briefing. In der Ausbildung wurde jeder Tauchgang mit einem vollständigen Briefing vorbereitet und

einem Nachbriefing abgeschlossen. Verglichen mit meinen bisherigen Briefings, habe ich mich auch hierbei deutlich verbessert. 🙂

Eine andere beliebte Übung war das korrekte Setzen einer Boje. Im Rahmen der praktischen Ausbildung wurde grundsätzlich am Ende eines Tauchgangs eine Boje geschossen.

 

 

 

Tauchtechnik und Physik

Im Rahmen der Tauchlehrerausbildung (beim TUF-Chef persönlich) lernten wir im Technik-Seminar unsere Ausrüstung aus einem neuen Blickwinkel kennen. Wir brachten Atemregler zum Vereisen und warteten sie anschliessend. Dabei lernten wir die Unterschiede zwischen membran- und kolbengesteuerten Atemreglern. Unsere Ausbilder brachten uns bei, kleinere Reparaturen selbst vorzunehmen.

Zwei Tage Tauch-Physik führten uns durch die Gesetze von Henry, Gay Lussac, Dalton, Archimedes und weiteren Gelehrten. Dieser Teil wurde vom TUF-Tekki Frank mit vielen Praxis Anekdoten gewürzt. Wir berechneten um wieviel bar der Flaschendruck im Sommer in einem PKW steigen kann und wie man aus mehreren halbvollen Tauchflaschen eine fast volle Tauchflasche machen kann.

Nach insgesamt zwei Wochenenden rauchte allen Teilnehmern der Kopf. Mein Verständnis für viele technische Details hat sich deutlich verbessert.

 

 

Rettung / HLW / Notfallszenarien

Ein weiteres Kapitel der Tauchlehrerausbildung war das richtige Verhalten in Notfällen. Dabei wurde der gesamt Prozess einer Rettung besprochen und praktisch geübt. Erster Punkt war das sichere Retten eines verunfallten Tauchers und der Transport ans Ufer. Wir lernten diverse Rettungsgriffe und spezielle Techniken kennen, um einen bewusstlosen Taucher auf einen Steg oder in ein Boot zu bekommen.

 

Herz-Lunge-Wiedebelebung (HLW) und der richtige Gebrauch eines Defibrillators wurden unter realen Bedingungen geübt. In Deutschland dauert es im Durchschnitt etwas 15 Minuten bis zum Eintreffen eines Rettungswagens.

Eine dauerhafte HLW für 15 Minuten durchzuhalten, ist eine sportliche und mentale Herausforderung.

Showdown in Hemmoor

Nachttauchgang

Mit bestandener Theorieprüfung fuhren wir Anfang September nach Hemmoor an den Kreidesee. Hier standen jeden Tag mindestens zwei Tauchgänge auf dem Programm, bei denen wir die Skills nachweisen mussten. Unsere vier Teilnehmer wurden von bis zu sechs Instructor-Trainern begleitet und gefilmt. Thomas Kromp nahm sich als Verantwortlicher der Tauchlehrer-Ausbildung beim i.a.c. die Zeit, die TL-Anwärter selbst im Wasser zu begutachten.

In Hemmor zahlte sich unsere lange, intensive Ausbildung aus: die Leistungen war insgesamt auf einem hohen Niveau so dass letztlich alle Kursteilnehmer ihre Urkunden erhielten.

 

Ich danke Anke Kuchem, Gunnar Brücken, Thomas Kromp, und  Frank Sondermann für die unermüdliche Unterstützung und die gute Ausbildung.

TauchlehrerausbildungEin herzliches Danke auch an Linda Weiss und Norbert Palm.

Meinen Kursbuddys Björn, Daniel und Jan danke ich für die Kameradschaft und die gegenseitige Unterstützung ohne die es viel schwieriger gewesen wäre.

 

Der Trocki-Vergleich DUi vs SEASKIN

DUI TLS  und SEASKIN Nova

Leser unseres Blog wissen dass wir die SEASKIN Trockentauchanzüge sehr schätzen. Seit wenigen Tagen bin ich nun auch stolzer Eigentümer eines maßgeschneiderten DUI TLS Trockis. Was liegt also näher als ein Trocki-Vergleich?

Der SEASKIN Trockentauchanzug ist etwa zwei Jahre alt und hat ca. 200 TG hinter sich. Bisher war er immer dicht, wartungsfrei und hat treu seine Dienste getan. (Neupreis ca. 1300,- EURO)

Der DUI TLS Trockentauchanzug ist brandneu und hat bisher  5 Tauchgänge absolviert. (Neupreis ca. 2800,- EURO)

Einsatzbereiche: Ich tauche zeitweise im DIR-Style mit Doppel12, bei der Anfänger-Ausbildung im Sporttauchjacket mit einer Mono15.

Grundsätzlich vergleichbar sind die Anzüge, denn beide Anzüge
– sind für mich auf Maß gemacht,
– haben Verstärkungen im Schritt
– Verstärkungen an den Knien,
– haben einen Metal-Reissverschluss und
– einen Kunststoffreissverschluss als Schutz
– haben zwei Taschen an den Beinen
– ermöglichen schnelles Wechseln der  Manschetten und
– haben Neoprensocken.

Gewichtsvergleich

Als erstes habe ich beide Anzüge gewogen. Der Seaskin bringt 4,45 kg auf die Waage, der DUI bringt es auf 3,85 kg.

Hinweis:  Der Seaskin hat an den Ärmeln Plastikringe für Trockentauchhandschuhe, der DUI hat keine Ringe da ich ihn mit Naßhandschuhen tauche.

der erste Eindruck

Trocki-Vergleich? Nach fünf Tauchgängen verbietet sich eine echte Beurteilung, daher hier mein erster Eindruck nach 5 Tauchgängen:

Der DUI fühlt sich leichter an als der SEASKIN. Der Stoff ist dünner und die Beweglichkeit ist beim DUI gefühlt besser.

Im Wasser ist das Handling sehr ähnlich. Das Ablass-Ventil im Seaskin lässt gefühlt schneller Luft ab, als das Ventil im DUI.

Dieser Unterschied erfordert eine kleine Umgewöhnung. Was mir besser gefällt kann ich noch nicht sagen. Ich werde beide Anzüge weiter tauchen und hier über meine Erfahrungen berichten.

Trockivergleich

Apeks Ventil am DUI

Trocki-Vergleich

Apeks Ventil am Seaskin

 

Tipp – Hilfsleine für Taucher

Tipp: Die Hilfsleine für Taucher

Wer kennt diese Situation nicht: die Taucher gehen ins Wasser und treffen  letzte Vorkehrungen zum Abtauchen. Die Kopfhaube muss noch aufgesetzt, die Maske und Handschuhe und Flossen noch angezogen werden…

Hilfsleine für Taucher

Hilfsleine für Taucher

Doch wohin mit der Maske, den Flossen und ggf noch weiteren Ausrüstungsgegenständen damit die Hände freibleiben?

halt mal eben…


In fast jeder Tauchgruppe gibt es (mindestens) einen der in dieser Situation sagt „halt mal bitte“…

Grundsätzlich ist gegen ein bisschen Hilfe vom Buddy nichts einzuwenden. Ein erwachsener, gesunder Taucher sollte mit seinem normalen Material auch alleine klarkommen.

Ich verwende in dieser Situation eine kurze Hilfsleine mit Boltsnaps an jedem Ende. So kann ich die Flossen, die Maske, die Haube und was sonst noch gerade hinderlich ist, mal eben wegklippen.

In einer Notsituation an der Wasseroberfläche kann man sich mit dieser Leine auch schnell mit seinem Buddy von D-Ring zu D-Ring fest verbinden.

Wer in der DIR Konfiguration taucht, braucht diese Leine nicht. Im DIR-Style bietet es sich z.B. an, Gegenstände einfach mit dem Boltsnap vom Finimeter einzuklippen.

Tauchplatz Angermunder See (Düsseldorf)

Tauchplatz Angermunder See

In der Nähe des Flughafens Düsseldorf im Stadtteil Angermund befindet sich der Angermunder See.

Tauchen, Schwimmen, FKK etc. ist hier geduldet, das sollte man im Hinterkopf behalten. Im Sommer, wenn viele Badegäste hier sind, ist die Parkplatzsituation teilweise schwierig, was auch die Anwohner nervt.

Er ist absolut ratsam nur an erlaubten Stellen zu parken, die Ordnungshüter kassieren hier sonst gerne kräftig ab.

Ins Navi gibt man die Strasse „Zur Lindung 62“ ein, von hier aus dauert der Fussweg zum See etwa 5-6 min. Belohnt wird man mit wenig Tauchern (viele schreckt der Fussmarsch ab) und glasklarem Wasser. Im August 2017 hatte der See fantastische 12-14m Sicht.

Infrastruktur gibt es hier ausser Mülltonnen direkt am See keine.

Am Schluss nochmal der Hinweis; bitte geht mit den Anwohnern pfleglich um, sonst ist hier irgendwann Schluss und das wäre richtig schade!

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