Sinnvolle Spezialbrevets

Für einige Taucher stellt sich nach der absolvierten Grundausbildung, was die nächsten sinnvollen Schritte zur Ausbildung sind. Für mich besteht eine sinnvolle Grundausbildung aus dem Erreichen den CMAS** oder einem vergleichbaren Ausbildungsstand bei einem anderen Verband. Will man sich danach in Richtung „Tauchlehrer“ weiterentwickeln, sollte danach der CMAS*** folgen. Danach beginnen bei vielen Verbänden die Tauchlehrerausbildungen.

Wer keine Ambitionen hat formal Tauchlehrer zu werden, hat mit dem Erreichen der CMAS**-Qualifikationen mehrere Optionen. Genau an dieser Stelle lohnt es sich gut zu überlegen, was mich qualitativ als Taucher nach vorne bringt. Ein Blick auf die Äquivalenztabelle des VDST zeigt ein einheitliches Bild:aequiliste

Alle wesentlichen Verbände erwarten in der Weiterbildung ab CMAS** nun die Fähigkeiten

  • „Orientierung“, oft auch „Kompasskurs“ genannt,
  • „Gruppenführung“
  • HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung)

Alle drei genannten Zusatzkurse sind aus meiner Sicht eine obligatorische Pflicht auf dem Weg zu einem guten Taucher.  Wenn diese Kurse absolviert worden sind hat man die Qual der Wahl wie es nun weitergehen kann. Wer nicht nur Plastikkarten sammeln möchte sondern seine echten Fähigkeiten unterwasser verbessern will, sollte nun weitere Praxis sammeln.

Einen guten Überblick dazu vermittelt das Ausbildungsprogramm der GUE (Global Underwater Explorers). In einem Grundlagenkurs dort werden die Themen

  • Trim,
  • Tarierung,Balance,
  • Flossenschlagtechniken,
  • Tauchen im Team,
  • Sicherheitsdrills und Tauchrettung behandelt.

Auch für Sporttaucher empfiehlt es sich, an genau diesen Techniken zu feilen und diese skills weiter auszubauen. Da wir nicht zu 100% mit DIR-konformer Ausrüstung tauchen möchten, haben wir bisher die Übungen übernommen und Spezialkurse bei SSI gebucht, in denen Teile des GUE Grundlagenprogramms auch behandelt werden.

Diese Vorgehensweise ist für angehende Profi-Höhlentaucher sicher zu wenig, für ambitionierte Sporttaucher aber völlig ok.

Aber wir lernen gerne weiter dazu – mal sehen was noch kommt…

 

 

Eure Meinungen zu diesem Thema sind wie immer herzlich willkommen!

DIR – Ideen aus dem technischen Tauchen

Bei meiner Suche nach einer besseren Ausbildung bin ich auf die DIR-Philosophie (DIR = doing it right) von Jerry Jablonski gestoßen. Eine Grundlage der DIR Methode ist es, eine weitgehend standardisierte Ausrüstung zu tauchen und  Taucher möglichst gleich zu konfigurieren was in zahlreichen Situationen sehr hilfreich sein kann. Ich weiss wo ich hin greifen muss, wenn meine Buddy seine Ausrüstung so konfiguriert hat wie ich.

Auch wenn man nicht technischer Taucher werden möchte, sind einige Dinge auch für Sporttaucher sinnvoll. Ich empfehle daher einen Blick in die DIR Methode zu werfen, mir hat dies einen neuen Blick auf einige Aspekte des Tauchens vermittelt. Im Link-Bereich meine Blogs finden sich einige gute Seiten zum Einstieg in das Thema.

Tauchausbildung

Mein Weg zur einer besseren Tauchausbildung
Die ersten Erfahrungen mit dem Tauchen machen viele Taucher im Urlaub. Die meisten Basen gehören einem oder gleich mehreren Tauchverbänden an wie z.B. CMAS, PADI oder SSI an. Hier wird man in der Regel in einer angenehmen Umgebung darauf vorbereitet, im warmen Wasser bei guter Sicht erste Tauchgänge zu machen. Genauso habe ich auch mit dem Tauchen angefangen.

Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, dient diese „Ausbildung“ in meist wenigen Tagen in erster Linie dazu, Taucher schnell unterwasser zu bringen. Bei dem Massenbetrieb in den Urlaubsgebieten und dem kommerziellen Hintergrund ist auch realistisch betrachtet nichts anderes möglich. So ausgebildete Taucher können (hoffentlich) ihre Maske ausblasen und einigermaßen tarieren. Solange solche Taucher in geführten Gruppen mit einem erfahrenen Buddy tauchen ist dagegen nichts einzuwenden. Gefährlich wird es, wenn solche Taucher nach 50 oder 100 solcher Tauchgänge glauben, sie wären nun erfahrene Taucher und könnten sich nun in Tiefen jenseits der 30m, tiefe Wracks, Höhlen oder in kaltes Wasser mit wenig Sicht wagen.

Die meisten Verbände bieten weitere „Spezialausbildungen“ an die oft nur aus dem Lesen eines Buches und dem Besuch einer Schulung bestehen. Auch dieses hier theoretisch vermittelte Wissen hilft in der Praxis wenig, wenn die Inhalte nicht zigfach im Wasser geübt worden sind.

Mir sind viele dieser Schwächen erst bewusst geworden, als ich mit dem Tauchen in Deutschland, in kalten und dunklen Gewässern begonnen habe. Wer nur im schönen warmen Wasser mit guter Sicht taucht wird manche Dinge erst vermissen wenn unterwasser eine Situation eintritt, in der bestimmte Fähigkeiten abgerufen werden müssen.

Ich schildere hier meine Erfahrungen auf dem Weg vom Urlaubstaucher zu einem hoffentlich immer besseren Taucher.

Wie immer in diesem Blog gilt: Kommentare und Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht!

Wuppertalsperre, NRW

wupper2Die Wuppertalsperre ist ganzjährig betauchbar.
Ansprechpartner ist der Tauchladen „Tauchen und Freizeit“ in Wuppertal. Hier kann auch die Gebühr (z.Zt. 7,50 Euro pro Tag) entrichtet werden. In den Sommermonaten (Mai-September) gibts auch Karten direkt am See.
Die Sichtweiten schwanken mit dem Wasserstand. Im Wasser findet man ein grosse gut erhaltenes Viadukt, Reste von Bebauung und natürlich Fische. Die Sicht ist meistens schlecht, ab ca. 7m herrscht fast völlige Dunkelheit. Die Wuppertalsperre dient der Regulierung des Wasserstands der Wupper, daher schwanken die Sichtverhältnisse nicht nur nach Regenfällen.

Parken kann man gut auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz oder etwas weiter weg auch auf einem gebührenfreien Parkplatz. Während den Sommermonaten gibt es öffentliche Toiletten.
unsere Bewertung: trotzdem sehenswert – unser „Hausriff“

Lanzarote 2013

Im März 2013 waren die Lostplace Diver auf  Tour. Eine Woche „all you can dive“ auf der Insel Lanzarote. Über das Internet haben wir uns eine Basis ausgesucht, die sich als Volltreffer herausstellen sollte: Nautic Dive (Link)

Bereits am ersten Tag waren wir mit Matthias, dem Chef von Nautic Dive, verabredet. LPDiverAbb. Huey und Lars (v.l.n.r.)

Nach einem Kennenlernen bei einer Tasse Kaffee ging es dann auch gleich ins mit 18 Grad reichlich frische Wasser.

CIMG4619 Matthias, Pablo und Huey

Lars und ich wollten Filmen und Fotografieren und hofften auch viel Fisch. Und unserer Erwartungen wurden erfüllt: Engelhaie, riesige Zackenbarsche und Rochen waren die Highlights unseres Tauchtrips.

Ein Woche lang hatten wir herrliche Tauchgänge an wunderschönen Plätzen mit viel Fisch. Matthias stellte sich schnell auf uns ein und zeigte uns viele sehenswerte Tauchspots vor Lanzarote.

Die Tauchplätze wurden entweder von Land aus angetaucht oder mit Matthias sehr komfortablen Boot. seht selbst…

 

CIMG4487 CIMG4544 CIMG4571 CIMG4582  CIMG4635  CIMG4678 CIMG4411-001 CIMG4515-001 CIMG4587-001 CIMG4603-001 CIMG4686-001 CIMG4691-001

%d Bloggern gefällt das: